Technical & Safety Day 2026 bei PMR: Wissen teilen, praktisch anwenden

Technische Anforderungen entwickeln sich weiter, Vorschriften ändern sich und mit jedem Projekt kommen neue Erfahrungen hinzu. Beim Technical & Safety Day 2026 am 19. September 2026  hat PMR deshalb einen ganzen Tag dem internen Wissenstransfer gewidmet. 

Dafür kam das Team ausnahmsweise an einem Samstag für sechs Stunden im Betrieb zusammen. Selbstverständlich als bezahlte Arbeitszeit, denn Weiterbildung, Arbeitssicherheit und fachlicher Austausch gehören für uns zur Arbeit dazu. 

In kleinen Gruppen ging es durch fünf Stationen mit unterschiedlichen Themen aus Technik, Sicherheit und Umweltschutz. Dabei wurde nicht nur zugehört: Selbst erarbeiten, erklären, ausprobieren und gemeinsam Lösungen finden gehörten ausdrücklich zum Konzept. 

Fünf Stationen, fünf Themen


Station 1: ATEX und Explosionsschutz


Los ging es mit
ATEX und den Grundlagen zum Explosionsschutz. Gemeinsam wurde aufgefrischt, was ATEX überhaupt bedeutet und worauf beim Arbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen zu achten ist. 

Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die Verbindung zur Praxis: Was bedeuten die Anforderungen für das Verhalten im Betrieb und für die tägliche Arbeit? 

Station 2: WHG § 62 und AwSV


Beim Thema
§ 62 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) waren die Teilnehmer selbst gefragt. 

Die Gruppen erarbeiteten unterschiedliche Fragestellungen und stellten ihre Ergebnisse anschließend den anderen vor. Dabei ging es unter anderem um die Tätigkeiten von PMR, Dokumentation, Auslegung, Prüfungen und die daraus entstehenden Anforderungen. 

So wurden die Inhalte nicht einfach präsentiert, sondern gemeinsam erarbeitet und weitergegeben. 

Station 3: Rittal RiLineX – von Kollegen für Kollegen


Auch beim neuen
RiLineX Stromverteilungssystem von Rittal stand der interne Wissenstransfer im Mittelpunkt. 

Kollegen, die sich bereits mit dem neuen System beschäftigt hatten, zeigten den anderen dessen Aufbau und Anwendung. Anschließend durfte jeder selbst ran und das zuvor Besprochene praktisch ausprobieren. 

Ergänzt wurde die Station durch Tipps aus der Praxis und weitere neue Technik, die bei PMR im Einsatz ist. 

Station 4: Aktuelle Produkte von Siemens


Für die vierte Station waren
Außendienstmitarbeiter von Siemens bei PMR zu Gast. Sie stellten aktuelle Produkte und technische Neuheiten vor und zeigten, welche Entwicklungen es derzeit im Produktportfolio gibt. 

Für unsere Kollegen bot sich dabei auch die Gelegenheit, konkrete Fragen direkt mit den Ansprechpartnern von Siemens zu besprechen und die vorgestellten Produkte näher kennenzulernen. 

Station 5: Umweltschutz, Gefahrstoffe und Substitutionsprüfung


Die fünfte Station gestaltete
Dagmar Müller von IBS Müller. Hier ging es um Umweltschutz, den Umgang mit Gefahrstoffen und die Substitutionsprüfung. 

Auch dieses Thema wurde bewusst praktisch angegangen. An verschiedenen Aufgaben konnten die Teilnehmer nachvollziehen, wie eine Substitutionsprüfung durchgeführt wird und worauf bei der Bewertung von Produkten und Materialien zu achten ist. 

Anschließend wurde der Umgang mit ausgelaufenen flüssigen Gefahrstoffen geübt. Für die Übung kam natürlich kein echter Gefahrstoff zum Einsatz, sondern eine Testflüssigkeit aus Wasser und Kakaopulver. Mit speziellen Kissen, Decken und weiteren Aufnahmematerialien musste die Flüssigkeit fachgerecht aufgenommen werden. 

Ein kleines Quiz gehörte ebenfalls dazu: Wie viel Flüssigkeit können die verschiedenen Materialien eigentlich aufnehmen? Erst schätzen und rätseln, dann selbst ausprobieren. 

Wissen weitergeben statt nur darüber sprechen


Der Technical & Safety Day war bewusst nicht als klassische Schulung aufgebaut. An den einzelnen Stationen kamen unterschiedliche Formen des Lernens zusammen: erklären, zuhören, selbst erarbeiten, ausprobieren und Erfahrungen austauschen.
 

Gerade der Wissenstransfer untereinander spielte dabei eine wichtige Rolle. Denn in der täglichen Projektarbeit entsteht viel Know-how, das auch für andere Kollegen und Fachbereiche relevant sein kann. 

Wenn Erfahrungen weitergegeben werden, bleibt dieses Wissen nicht bei einzelnen Personen. Gleichzeitig entstehen Gespräche über Themen, für die im normalen Projektalltag nicht immer ausreichend Zeit bleibt. 

Frühstück, Mittagessen und Zeit für Gespräche


Zwischen den Stationen durfte natürlich auch eine Pause nicht fehlen. Für
Frühstück, Kaffee und Getränke war ebenso gesorgt wie für ein gemeinsames Mittagessen. 

Und auch diese Zeit gehörte zum Technical & Safety Day dazu: zusammensitzen, miteinander sprechen und sich abseits der einzelnen Aufgaben austauschen. 

Was der Technical & Safety Day für unsere Projekte bedeutet


Gerade in der
Prozess-, Mess-, Regel- und Automatisierungstechnik treffen technische Entwicklungen auf gesetzliche Vorgaben, Sicherheitsanforderungen und die individuellen Bedingungen einer Anlage. 

Deshalb ist es wichtig, Wissen regelmäßig aufzufrischen und neue Erfahrungen innerhalb des Teams weiterzugeben. Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen können so auch in zukünftige Aufgaben und Projekte einfließen. 

Davon profitieren letztlich auch unsere Kunden: Wissen und Erfahrung liegen nicht nur bei Einzelnen, sondern werden innerhalb des Teams geteilt. 

Sechs Stunden für Wissen, Praxis und Austausch


Von
ATEX und WHG/AwSV über Rittal RiLineX und aktuelle Siemens-Produkte bis zu Substitutionsprüfung und Gefahrstoffen war das Programm bewusst breit aufgestellt. 

Am Ende gingen sechs intensive Stunden schnell vorbei – mit neuem Wissen, praktischem Input und vielen guten Gesprächen im Team.